Diamond Star für Trevisto
Das Handelsblatt hat im Rahmen der 25. Handelsblatt Jahrestagung „Strategisches IT-Management“ in München, in Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen, dem VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. – und dem Diamond Star Partner Capgemini Consulting, den Diamond Star – IT INNOVATION“ verliehen.
Auszeichnungen für Innovationen in verschiedenen Kategorien
Neben den Kategorien „IT Innovation Prozesse“ und „IT Innovation Produkte und Dienstleistungen“ in Großunternehmen wurden für diese Kategorien auch Awards für kleine und mittelständische Unternehmen verliehen. Während die Auszeichnung für „IT Innovation Prozess in Klein- und Mittelbetrieben“ an die Generali Schweiz ging, konnte sich Trevisto den Award für „IT Innovation Geschäftsmodelle in Klein- und Mittelbetrieben“ sichern.
Die Grass Goes Smart Anayltics App
Die grass goes smart Analytics App unterstützt Greenkeeper bei der Rasenpflege. Mit Hilfe einer Multispektralkamera werden Drohnenbilder automatisch erfasst und mittels intelligenter Analysemethodik objektive Messwerte und Handlungsempfehlungen bereitgestellt. Die dadurch resultierende Vorhersage und Optimierung der Pflegemaßnahmen steigert nicht nur die Qualität der Rasenfläche, sie trägt auch Steigerung der Ressourceneffizienz bei.
Weitere Infos hierzu unter www.grassgoessmart.com
Die Jury
Neben Prof. Dr. Walter Brenner, Direktor des Insituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen, saßen auch Dr. Uwe Dumslaff (CTO Capgemini Deutschland), Joachim J. Reichel (Senior Vice President, BSH Hausgeräte GmbH) und Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer (Direktor, Institute of Electronic Business e.V., Universität der Künste Berlin) in der Jury.
Der Laudator dieser Kategorie, Prof. Dr. Walter Brenner, brachte die Leistung auf einen Punkt: „ Die Jury vergibt den Award, weil sie von dem innovativen Ansatz der Rasenanalyse und -pflege begeistert ist und das vor allem, weil den Pflegeanweisungen eine solide wissenschaftliche Grundlage als Basis dient und nicht irgendwelche Empfehlungen pragmatisch aus den Daten abgeleitet werden.“
Weitere Infos zum Handelsblatt Diamond Star finden Sie hier.
Fotograf: Thorsten Jochim
Digitalisierung erfordert eine neue Art der Führung
Führen durch Hierarchien und Beeinflussung nicht mehr zeitgemäß
Mitarbeiter lassen sich grundsätzlich durch hierarchische Machtausübung, Beeinflussung und Reputation führen. Obwohl feststeht, dass die Digitalisierung agile und flache Organisationen erfordert, sind hierarchische Strukturen vielerorts immer noch anzutreffen. In Unternehmen dieser Art werden Faktoren wie „Demut“ vor Führungskräften, die Einhaltung von definierten Arbeitszeiten, disziplinierte Aufgabenerfüllung ohne Hinterfragen und wenig Austausch mit dem Kollegenumfeld nach wie vor erwartet. Mag ein autoritärer Führungsstil zu Beginn des Industriezeitalters noch angebracht gewesen sein, so verursacht er in Zeiten der Vierten industriellen Revolution vor allen Dingen Unsicherheit und Angst bei den Mitarbeitern
Eine gewisse Weiterentwicklung ergab sich durch die Erkenntnis, dass Führung emotionale Intelligenz erfordert. Zahlreiche Unternehmen haben dies erkannt, und versuchen seither, die intelligentesten Mitarbeiter stärker einzubinden. Führungskräfte sind zum Motivator und Coach geworden. Das Ziel ist Beeinflussung im Sinne der Unternehmensziele. Allerdings erreichen Manager mit dieser Vorgehensweise nicht jeden Mitarbeiter. Lässt sich ein kluger Kopf in seinem Denken und Handeln nicht manipulieren, findet schnell eine Rückkehr zum autoritären Stil statt. Führung durch Beeinflussen ist im Zeitalter der Digitalisierung also keinesfalls die Endlösung.
Digitalisierung erfordert Führung durch Reputation
Die Digitalisierung hat erheblichen Einfluss auf die Unternehmensumwelt. Geschäftsmodelle neuer, innovativer Wettbewerber können selbst Traditionsunternehmen ins Wanken bringen. Innerhalb kurzer Zeit entstehen völlig neue Märkte, die bis dato undenkbar waren. Diese veränderten Rahmenbedingungen erfordern Agilität von der Organisation und höchste geistige Flexibilität von den Mitarbeitern. Doch auch der Bedarf an zwischenmenschlichem Zusammenhalt steigt. An dieser Stelle kommt Führung durch Reputation ins Spiel.
Beim „Führen durch Reputation“ sprechen Führungskräfte Kopf und Herz der Mitarbeiter gleichermaßen an. Manager haben außerdem die Kernaufgabe, den Prozess der Lösungsfindung unter Einbeziehung sämtlicher Beteiligter optimal zu organisieren. Die gefragtesten Kompetenzen sind echtes Interesse und das Stellen hervorragender Fragen. Vertrauen, Ehrlichkeit und Integrität rücken deutlich in den Vordergrund, während Dinge wie Mikromanagement, Misstrauen und Sollerfüllung an Bedeutung verlieren.
Organisation muss selbstlernend werden
Damit eine Organisation flach, agil und selbstlernend werden kann, ist ein Verantwortungs- und Vertrauensvorschuss unerlässlich. Entscheidungsgewalt muss an Teams abgegeben werden. Entsprechend ausgestaltete Gruppen stehen ihren Prozessen wesentlich näher und sind in der Lage, Lösungen deutlich schneller herbeizuführen. Manager werden durch diesen Wandel nicht obsolet. Sie gewinnen Freiraum für ihre eigentliche Kernaufgabe: die Definition von Zielen und Visionen. Den Weg zum Ziel finden die fachlich versierten Mitarbeiter durch ihre Kreativität jedoch selbst. Eine offene Fehlerkultur fördert hierbei die Entwicklungsmöglichkeiten und die Zufriedenheit.
Am 05. und 06. Dezember waren wir in Frankfurt zu Gast beim Leadership Festival der DFB Akademie. Neben einem Vortrag von unserem Vorstand Jens Horstmann zum Thema „Leadership“, durften wir an einem Stand auch unsere Lösung grass goes smart vorstellen. Die grass goes smart Analytics App unterstützt Greenkeeper bei der Rasenpflege. Mit Hilfe einer Multispektralkamera werden Drohnenbilder automatisch erfasst und mittels intelligenter Analysemethodik objektive Messwerte und Handlungsempfehlungen bereit gestellt. Die dadurch resultierende Vorhersage und Optimierung der Pflegemaßnahmen steigert nicht nur die Qualität der Rasenfläche, sie trägt auch Steigerung der Ressourceneffizienz bei.
Weitere Infos hierzu unter www.grassgoessmart.com
Akademie: „Leadership Festival“ bringt Führungskräfte zusammen
Denkanstöße geben. Austausch schaffen. Gemeinsam die Zukunft gestalten – und somit den deutschen Fußball entwickeln. Darum geht es beim „Leadership Festival der DFB-Akademie“. Vom 5. bis 6. Dezember wird das Fachforum in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main stattfinden. Die DFB-Akademie bringt Manager, Sportdirektoren und Leiter von Nachwuchsleistungszentren aus den Lizenzligen zusammen. Rund 100 Teilnehmer werden aus diesem Kreis erwartet. Hinzu kommen Führungskräfte aus Sportunternehmen.
„Mit unserer DFB-Akademie sind wir schon heute ein Dienstleister und Impulsgeber für den deutschen Fußball“, sagt Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie. „Wir arbeiten mit unseren Mannschaften in einem zunehmend komplexen Umfeld, das einem permanenten Wandel unterliegt. Es ist geprägt von Digitalisierung und neuen Technologien, aber auch von Leidenschaft und großem Ehrgeiz nach Erfolg. Beim Leadership Festival bringt die DFB-Akademie die Experten unterschiedlicher Bereiche und Disziplinen zusammen und ermöglicht einen übergreifenden Austausch, der bewusst auch über das Tagesgeschäft des Fußballs hinausgehen wird.“
Eine kurze Video-Berichterstattung zum Leadership Festival steht Ihnen hier zur Verfügung.
Klassisch vs. agil: Wo liegt der Unterschied?
Beschäftigen wir uns zunächst mit der Begriffsdefinition. Klassisches Projektmanagement basiert auf einem monolithischen Ansatz, bei dem der gewünschte Endzustand bereits vor Projektbeginn feststeht. Die Planung folgt hier einem traditionellen Vorgehensmodell mit zeitlich aufeinanderfolgenden Projektphasen und Meilensteinen. Neben den Ergebnissen werden auch die Termine, die Kosten und die erforderlichen Ressourcen vorausgeplant. Dieser Ansatz ist relativ starr, wodurch größere Änderungen im Projektverlauf möglichst vermieden werden sollten. Finden dennoch Kurskorrekturen statt, so zieht dies oftmals das Überschreiten von Termin- und Budgetvorgaben nach sich.
Insbesondere in der IT-Branche, die traditionell mit ausgeprägter Volatilität und hohem Innovationsdruck kämpft, war das klassische Projektmanagement bereits in den 1990er Jahren nicht mehr ausreichend. So entstand die agile Software-Entwicklung, die 2001 in Form eines Manifests veröffentlicht wurde. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff „Agil“ auch in anderen Branchen übernommen. Agilität steht im Projektmanagement für einen iterativ-inkrementellen Ansatz, bei dem nach jeder Phase ein sogenanntes Produktinkrement ausgeliefert wird. Das Projekt wird nicht komplett durchgeplant, sondern folgt einer anfangs erstellten Produktvision. Wichtige Stakeholder werden frühzeitig eingebunden. Charakteristisch sind zudem kurze Planungs- und Realisierungsabschnitte sowie fortlaufende Neupriorisierungen von Projektaufgaben. Abweichungen und Fehler werden hierdurch zeitnah erkannt und können kostengünstig korrigiert werden. Zu den gängigsten agilen Methoden zählen Scrum, Kanban, Design Thinking und Lean Startup.
Hybrid: Wie funktioniert der Mix aus klassisch und agil?
Sowohl das klassische als auch das agile Projektmanagement hat bestimmte Vorteile. Daher kann es durchaus Sinn machen, die Stärken beider Methoden zu kombinieren. So ist es beispielsweise möglich, einzelne Phasen eines klassischen Projekts agil durchzuführen oder sich trotz traditioneller Vorgehensweise enger mit den Stakeholdern und Nutzern abzustimmen. Ein anderer Ansatz wäre es, die Grobplanung klassisch, die Detailplanung jedoch agil vorzunehmen.
100 Prozent Agilität ist in kaum einem Unternehmen anzutreffen, da agile Methoden oftmals nur in Teilbereichen anwendbar sind. Hybridformen sind daher keine Seltenheit, sondern eher der Regelfall.
Welcher Ansatz ist die richtige Wahl?
Agilität, klassischer Ansatz oder Hybrid? Wann welches Vorgehen Sinn macht, hängt von individuellen Rahmenbedingungen ab. Agil kann der richtige Weg sein, wenn folgende Faktoren zutreffen:
Fazit: Der Einzelfall entscheidet
Wir bei Trevisto haben den Standpunkt, dass pauschale Empfehlungen zur Projektmanagement-Methode nicht möglich sind. Vielmehr muss die Komplexität, das Unternehmen sowie dessen Kultur und Organisation berücksichtigt werden. Festzuhalten ist jedoch auch, dass sich Technologien rasant weiterentwickeln und sich Marktgegebenheiten immer schneller verändern. Gänzlich ohne Agilität und Flexibilität wird es Unternehmen in diesem Kontext schwerfallen, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Künstliche Intelligenz: Job-Killer oder exzellente Chance?
Es sind Bilder wie leer gefegte Bürogebäude oder autonome Produktionsanlagen, die Menschen hierzulande mit dem Begriff „künstliche Intelligenz“ verbinden. Doch wird KI tatsächlich Millionen von menschlichen Mitarbeitern ersetzen? Sind Algorithmen stets mit Automatisierung und Jobverlust gleichzusetzen? Oder ergeben sich durch die rasante technologische Entwicklung möglicherweise neue Chancen, von denen Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen profitieren können?
Woher kommt die Angst vor künstlicher Intelligenz?
Dass weite Teile der Bevölkerung fürchten, künstliche Intelligenz könnte schon bald menschliche Arbeitskräfte überflüssig machen, hat im Wesentlichen einen einzigen Hintergrund: KI ist für viele von uns eine Blackbox. Kaum jemand weiß, wie die Technologie im Detail funktioniert. Zweifelsfrei erreichen Algorithmen bereits erstaunliche Fertigkeiten – etwa bei der Bild- und Spracherkennung oder bei der Fahrzeugsteuerung. Von einer Massenarbeitslosigkeit durch künstliche Intelligenz sind wir jedoch weit entfernt. Deutlich wahrscheinlicher ist es hingegen, dass uns Computer von Routinetätigkeiten entlasten werden. Hierdurch entsteht mehr Freiraum für Aufgaben, die menschlichen Verstand erfordern. Bestimmte Jobs könnten zwar verschwinden, gleichzeitig entstehen jedoch völlig neue Berufsbilder. Vermutlich werden Mensch und Maschine nicht um Arbeitsplätze konkurrieren, sondern sich gegenseitig ergänzen und unterstützen. Dadurch hat der Mensch die Möglichkeit sich bedeutenderen Aufgaben zu widmen, wie etwa Entscheidungen auf Basis der Ergebnisse zu treffen, die Dank KI binnen Sekunden vorhanden sein werden.
Unternehmen müssen handeln
Trotz der enormen Potenziale verhalten sich deutsche Unternehmen eher zögerlich, wenn es um Investitionen in KI-Technologien geht. Der Grund ist unter anderem, dass es sich um langfristig angelegte Optimierungsprojekte handelt, deren monetärer Nutzen nur schwer greifbar scheint. Fakt ist jedoch auch, dass ausgeprägte Zurückhaltung Wettbewerbsnachteile mit sich bringen wird. Anstelle quantifizierbarer Faktoren wie eines ROI (Return of Investment) sollten daher qualitative Ziele wie verbesserte Prozesse, eine höhere Kundenzufriedenheit oder optimierte Produkte im Vordergrund stehen. Zudem gilt es, Ängste und Vorbehalte bei den Mitarbeitern abzubauen. In der Kommunikation muss betont werden, dass KI weit über reine Automatisierung hinausgeht. Vielmehr wird sie Prozesse in der Zusammenarbeit mit Menschen unterstützen und Lücken schließen, die durch den Fachkräftemangel ohnehin bestehen.
Deep Learning ebenfalls mit hohem Potenzial
Maschinen werden künftig nicht nur Prozesse automatisieren. Ein vielerorts unterschätztes Potenzial verbirgt sich insbesondere in den Daten. Hier kommt die KI-Disziplin „Deep Learning“ ins Spiel. Sie nutzt Neuronale Netze und große Datenmengen, um genaue Prognosen zu liefern und Transparenz für die Entscheidungsfindung im Unternehmen zu schaffen. Die innovativen KI-Methoden ermöglichen außerdem die Entwicklung neuer, datenbasierter Geschäftsmodelle. Durch die smarte Vernetzung von Daten ist es beispielsweise möglich, eine vorausschauende Wartung von Maschinen zu realisieren („Predictive Maintenance“). Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Optimierung der Logistik. Im Marketing können Deep Learning-Systeme Kaufempfehlungen personalisieren. Die Liste der Beispiele lässt sich endlos fortsetzen. Klar wird jedoch, dass künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Kunden durch intelligente Services zu binden, Kosten zu senken und zusätzliche Geschäftsfelder zu erschließen.
Hinzu kommen weitere Wettbewerbsvorteile, die mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz einhergehen. So ist für Unternehmen keine Investition in den Aufbau ganzer Abteilungen notwendig. Das Neuronale Netz trainiert anhand eines definierten Ziels und optimiert sich selbst kontinuierlich. Entscheidend sind an dieser Stelle die Experten aus dem Bereich KI und Prozessintegration, um die Mehrwerte in vorhandene oder neue Geschäftsmodelle zu integrieren. Außerdem werden mittels künstlicher Intelligenz Verbindungen zwischen unterschiedlich strukturierten Daten aufgedeckt und somit den Unternehmen ganz neue Blickwinkel auf ihre Daten ermöglicht.
Fazit: Veränderung muss angenommen werden
In Summe birgt künstliche Intelligenz zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten und ein hohes Innovationspotenzial. Die Szenarien reichen von der Automatisierung einfacher Aufgaben bis zur Abbildung komplexer Analyseszenarien. Zahlreiche Unternehmen schrecken aufgrund fehlender Erfahrung und Expertise dennoch vor einer konkreten Anwendung zurück. Sie verbauen sich damit allerdings Zukunftschancen und laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren.
Wir als Trevisto entwickeln und forschen rund um KI in unterschiedlichen Bereichen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. KI kann bereits heute für die verschiedensten Zwecke und Branchen als Lösung für Qualitätsprobleme, zur Fehlervermeidung und zur Prozessoptimierung eingesetzt werden und gilt als wichtigste Technologie der Zukunft. So können beispielsweise dem Qualitätsmanagement in der Maschinensteuerung durch die Erhöhung der Prognosegenauigkeit oder durch die Optimierung von Steuerparametern zur Qualitätsverbesserung ganz neue Möglichkeiten aufgezeigt werden. Aber auch ein Greenkeeper kann durch KI in seiner täglichen Arbeit unterstützt werden. Mit Hilfe von Sensoren und Neueronaler Netze kann eine Analyse der Grünfläche präzise Empfehlungen für die Rasenpflege aussprechen und so die Ressourceneffizienz enorm steigert.
Unternehmens- und Produktionsstrukturen werden sich durch den Einsatz von KI radikal verändern. Die intelligente Nutzung von Daten steht in den meisten Unternehmen erst am Anfang. Doch eins ist sicher: prädiktive Qualität wird an Bedeutung gewinnen.
Eine Mitteilung des bitkom Arbeitskreises Digital Design vom 18. September 2018
Wer ein Haus bauen will, der schickt nicht einfach die besten Maurer und Zimmerleute auf eine Baustelle und lässt sie loslegen, sondern engagiert zunächst einmal einen erfahrenen Architekten, der für die Gestaltung des Gebäudes verantwortlich ist. Bei der Gestaltung von Digitalisierungsvorhaben fehlt es bislang in aller Regel an einem solchen Berufsbild. Daher setzt sich der Digitalverband Bitkom für ein eigenständiges Berufsbild „Digital Designer“ ein und hat heute dazu das Digital-Design-Manifest veröffentlicht . „Software ist der Kern der Digitalisierung und hat immer größeren Einfluss auf unser Leben und die Wirtschaft. Software-Entwicklung ist heute nicht einfach mehr nur das Schreiben von Programmen, es ist zum Gestalten komplexer Systeme geworden – in aller Regel aber ohne dafür gezielt ausgebildetes Personal“, sagt Dr. Frank Termer.
Das Digital-Design-Manifest
Das Digital-Design-Manifest will einen Veränderungsprozess in Gang setzen: Technologische Exzellenz in der IT ist notwendig, aber nicht hinreichend für eine erfolgreiche Digitalisierung. „Wenn wir in Deutschland das volle Potenzial der Digitalisierung ausschöpfen wollen, dann müssen wir eine Gestaltungsprofession für die Digitalisierung etablieren. Dazu muss besonders in der Ausbildung ein Umdenken einsetzen und über die reine Vermittlung technischer Fähigkeiten hinausgegangen werden“, so Termer. So legen aktuell 95 Prozent der Informatik-Studiengänge den Fokus allein auf die technologische Kompetenz der Nachwuchskräfte und kommen ohne Gestaltungsanteil aus. Nur bei 5 Prozent der Studiengänge spielen Gestaltungsdisziplinen wie Computervisualistik, Design, Multimedia oder Usability eine Rolle im Lehrplan. „Wir brauchen eine eigenständige und selbstbewusste Gestaltungsprofession für die Digitalisierung, mit einem klaren Berufsbild, definierten Verantwortlichkeiten und einer akademischen Kultur. Diese Gestaltungsprofession soll Digital Design genannt werden“, heißt es in dem Manifest, das mehr als 30 Erstunterzeichner aus Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen zählt.
Alle weiteren Informationen zum Digital-Design-Manifest finden Sie unter www.digital-design-manifest.de
Die Trevisto AG zählt zu den besten Mittelstandsberatern Deutschlands – das hat der Beratervergleich TOP CONSULTANT ermittelt. Im Rahmen der offiziellen Preisverleihung beim 5. Deutschen Mittelstands-Summit am 29. Juni 2018, nahmen Jürgen Engler und Jens Horstmann die Auszeichnung in Ludwigsburg von Bundespräsident a. D. Christian Wulff entgegen.
Die Trevisto AG schaffte in diesem Jahr den Sprung in die Riege der Top-Consultants. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2009, hat sich das Nürnberger Unternehmen mit einem Zweit-Standort in Berlin, vor allem mit ihrer Expertise im Bereich Datenaufbereitung, Analyse und datengetriebene Geschäftsmodelle einen Namen gemacht.
„Daten sind die Währung des 21. Jahrhunderts. Wer sie hat und für sein unternehmerisches Handel nutzt, schafft sich Wettbewerbsvorteile. Lange wurde die IT lediglich als Werkzeug betrachtet – heute wissen Firmen, dass Systeme, Prozesse und Daten ein zentraler Erfolgsfaktor für den Weg in die Digitalisierung sind.”, sagt Jürgen Engler, Vorstandsvorsitzender von Trevisto.
Wir verstehen uns als kompetenter und verlässlicher Partner für alle IT-Herausforderungen unserer Kunden und begleiten sie in jeder Umsetzungsphase. Das Besondere an unserer Beratung: unsere Consultants sind auch IT-Spezialisten, die sich mit technischen Trends und innovativen Technologien beschäftigen – derzeit sind das vor allem neuronale Netze/KI und Smart Services auf Basis von Daten für Produktion und Vertrieb.
Der Wettbewerb
Professionalität, Kompetenz und natürlich zufriedene Kunden – das sind die zentralen Kriterien des Beratervergleichs TOP CONSULTANT. Der Wettbewerb wurde im Jahr 2010 von compamedia ins Leben gerufen. Seitdem dient die Auszeichnung mittelständischen Unternehmen als verlässliche Orientierungshilfe auf dem unübersichtlichen Beratermarkt.
Mit rund 1.200 Gästen aus Mittelstand, Medien und Politik ist der Summit Jahr für Jahr in seiner Art und Größe einzigartig in Deutschland – eine ideale Gelegenheit zum Netzwerken und zum Austausch zwischen den Besten. Tagsüber debattieren prominente Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über aktuelle Themen des Mittelstands. Abends erhalten die erfolgreichen Teilnehmer der Wettbewerbe TOP CONSULTANT und TOP 100 ihre Auszeichnungen.
Im März 2018 wurde von Siemens die MindSphere Open Space Challenge ausgerufen. Wir, die Trevisto AG, stellten uns gerne der Herausforderung dieses internationalen Wettbewerbes.
Für die weltweiten Teilnehmer wurden 11 verschiedene Cases von unterschiedlichen Unternehmen ausgeschrieben. Alle Cases basierten auf der Integration von Maschinen-, Sensor-Daten oder Daten anderer Quellen in die MindSphere Plattform von Siemens.
Ziel der Challenge war es, Konzepte, Ideen, Devices oder Anwendungen zu entwickeln, um die jeweiligen individuellen Anforderungen zu lösen. Alle eingereichten Lösungen wurden von einer Jury und den jeweiligen Unternehmen bewertet und dementsprechend die Finalteilnehmer ausgewählt.
Case KAMPF Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG
Kampf gab als Problemstellung die Integration der eigenen „On Premise“ Plattform (the@vanced) an. Die bisher nur lokal verfügbaren Maschinendaten sollten in Zukunft so in die MindSphere Plattform integriert werden, dass diese über alle Produktionsstandorte der Maschinenbetreiber hinweg ausgewertet werden können.
Außerdem galt es, die vorhandene Funktionalität der eigenen Plattform gleichermaßen in der MindSphere abzubilden. Neben einem Dashboard für die Wartung und das Betreiben der Maschinen, beinhaltete dies auch eine Bibliothek mit digitalen Schaltplänen und Ersatzteil-Informationen der Anlagen.
Unsere Lösung
Trevisto hat neben der Beschreibung der konzeptionellen Umsetzung für die Plattform-Vereinigung (MindSphere & the@vanced), den Lösungsvorschlag erweitert. Neben der Integration der Maschinendaten, sowie der Analyse und Auswertung dieser Daten über alle Kunden von KAMPF hinweg, wurde auch beschrieben, wie diese genutzt werden können, um weitere Mehrwerte für die Anlagenbetreiber und KAMPF selbst zu generieren.
Unsere Lösung zur Datenanalyse zeichnete sich vor allem durch die „Predictive Maintenance“ Komponente aus, welche mit Hilfe von Neuronalen Netzen explizite Scores berechnet, die Auskunft über die Maschinenzustände geben und eine Vorhersage bzgl. der Verschlechterung der Anlagenleistungen ermöglichen.
Zusätzlich haben wir eine visionäre Überlegung beschrieben, durch die KAMPF mithilfe der Integration seiner Anlagen in die MindSphere Plattform sein Geschäftsmodell dematerialisieren könnte. So würden zukünftig die Maschinen und Anlagen nicht mehr verkauft, sondern von Kampf bereitgestellt und Umsatz mit dem Modell „Pay per Use“ generiert werden. Die Hürden für die Nutzung der Anlagen durch die Material-Verarbeiter würden sinken.
Gleichzeitig wäre eine Steigerung der Auslastung durch den ortsunabhängigen Zugriff auf die Anlagenkapazitäten möglich.
Das Finale
Als Finalisten hatten wir die Ehre, während der Hannover Messe auf der MindSphere Open Stage unsere Lösung zu pitchen. Hierbei wurde durch die Jury – bestehend aus Datenspezialisten, ausgewählten Repräsentanten von Siemens und Vertretern der jeweiligen betroffenen Unternehmen – ein Sieger gewählt. Per Livestream hatten die Zuschauer außerdem die Möglichkeit, während der Vorträge abzustimmen und einen Publikumspreis zu vergeben.
Unseren pitch im KAMPF-Case können Sie sich hier auch nachträglich noch anschauen:
Unser Vorstand Jens Horstmann und unser Kollege Jonas Haag holten uns am 27.04.18 den Sieg in beim FC Bayern -Pitch im Rahmen der Siemens MindSphere Open Space Challenge auf der Hannover Messe.
11 verschiedene Cases von unterschiedlichen Unternehmen wurden weltweit ausgeschrieben. Alle Cases basierten auf der Integration von Maschinen-, Sensor-Daten oder Daten anderer Quellen in die MindSphere Plattform von Siemens. Alle eingereichten Lösungen wurden von einer Jury und den jeweiligen Unternehmen bewertet und dementsprechend die Finalteilnehmer ausgewählt.
Drei Finalrunden, vier Siege
Wir, als Trevisto AG, haben Lösungen für fünf Cases eingereicht. Für drei dieser wurden wir zur Finalrunde auf die Hannover Messe eingeladen, um diese dort live on stage zu präsentieren.
Nach zwei Finalrunden bei den Cases der Firmen KAMPF und RITTAL, folgte gestern die dritte Finalrunde für den FC Bayern und die Allianz Arena.
Unsere Lösung zum Thema Allianz Arena´s grass goes smart überzeugte die Jury und das Publikum. Neben dem Case gewannen wir auch den dritten Publikumspreis beim Online Voting!
Ein hervorragendes Team
ens Horstmann: „Innerhalb kürzester Zeit haben wir für fünf Cases Lösungen eingereicht, drei Finalrunden mit sehr guten Präsentationen gemeistert und neben dem Pitch für den FC-Bayern, auch noch drei Publikumspreise mit nach Hause genommen. Das schafft man nur mit einem hervorragenden Team und dessen voller Unterstützung und Einsatzbereitschaft für das Unternehmen. Und das ist es auch, was Trevisto ausmacht.“
Im März 2018 wurde von Siemens die MindSphere Open Space Challenge ausgerufen. Wir, die Trevisto AG, stellten uns gerne der Herausforderung dieses internationalen Wettbewerbes.
Für die weltweiten Teilnehmer wurden 11 verschiedene Problemstellungen von Unternehmen zur Lösung ausgeschrieben.
Ziel der Challenge war es, Konzepte, Ideen, Devices oder Anwendungen zu entwickeln um die jeweiligen Probleme anzugehen. Alle eingereichten Lösungen wurden von einer Jury bewertet.
Case RITTAL GmbH & Co. KG
Die Problemstellung der Firma Rittal bestand darin, eine intelligente Form von Predictive Maintenance oder Machine Monitoring für Geräte die von der Firma produziert werden eingeführt werden. Darüber hinaus sollte die Planung von Wartungsarbeiten effizienter gestaltet werden.
Unsere Lösung
Smart Machine Condition Monitoring
Für den Lösungsansatz wurden die komplexen, hochdimensionalen Sensordaten verschiedener Maschinentypen in einem Score zusammengefasst. Dieser Score liefert Auskunft über den Zustand einer Maschine. So kann die Komplexität reduziert und Handlungsbedarf sofort erkannt werden.
Die Lösung basiert auf neuronalen Netzen. Diese benötigen für den Lernprozess normaler Weise historische Daten aus der Beschreibung von Maschinenzuständen. Dies war hier nicht notwendig und stellt im Hinblick auf die Implementierung einen großen Vorteil dar.
Der Score einer Maschine macht es möglich, den Maschinenzustand im Zeitablauf darzustellen.
So wird sichtbar, wie schnell eine Maschine abgenutzt wird und ermöglicht eine effizientere Gestaltung der Ressourcen für Service- oder Wartungseinsätze.
Service Appointment Priorisation
Die Datengrundlage für den zweiten Teil der Lösung wurde bereits geschaffen. Im zweiten Teil der Lösung sollten Wartungsarbeiten, unter Berücksichtigung von Ausfallwahrscheinlichkeiten und Fahrtkosten, mittels künstlicher Intelligenz priorisiert werden.
Das Finale
Als Finalisten hatten wir die Ehre, während der Hannover Messe auf der MindSphere Open Stage unsere Lösung zu pitchen. Hierbei wurde durch die Jury – bestehend aus Datenspezialisten, ausgewählten Repräsentanten von Siemens und Vertretern der jeweiligen betroffenen Unternehmen – ein Sieger gewählt. Per Livestream hatten die Zuschauer außerdem die Möglichkeit, während der Vorträge abzustimmen und einen Publikumspreis zu vergeben.
Unseren pitch im RITTAL-Case können Sie sich hier auch nachträglich noch anschauen: