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Die Zukunft gehört dem Datenschutz

Die neue Datenschutz-Grundverordnung

Mitte Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft, welche aus einer lang geplanten EU-Verordnung deutsches Recht umgesetzt wurde.

Datenschutz wird im digitalen Zeitalter immer wichtiger. Denn die Zahl der Bedrohungslagen nimmt in einer Welt digitaler Datenautobahnen dramatisch zu. Hackerangriffe, Distributed-Denial-of-Service-Attacken, Identitätsdiebstähle sowie Computerviren und Trojaner gehören längst zum Alltag.

Spezifische Beratung

In Kooperation mit der Kanzlei Dr. Carl & Partner, bieten wir unseren Kunden spezifische Beratung hinsichtlich der DS-GVO und den vorherrschenden technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz und der IT-Sicherheit.

Kern des ersten Schrittes dieser Beratung ist eine Gap-Analyse (Vergleich des Ist- Zustandes mit dem Soll-Zustand). Rechtliche Prüfung, Bestandsaufnahme der Datenverarbeitung und der dafür eingesetzten IT-Systeme, Hardware und Software erfolgen Hand in Hand. Im Zuge dieser Gap-Analyse werden –  parallel zur rechtlichen Prüfung –  relevante IT-technische Fragestellungen aufgeworfen, sowie die sich aus dem Datenschutz heraus ergebenden Anforderungen an den IT-Grundschutz geklärt.

Im Anschluss an die rechtliche Bewertung des IST-Zustandes, zeigen wir etwaige Lücken und Risiken auf und erklären wo konkreter Handlungsbedarf besteht.

Data Compliance Taskforce

Im zweiten Schritt unterstützen wir dann bei den Umsetzungsmaßnahmen und dem Aufbau einer internen Taskforce. Durch eine Risikobewertung können die Maßnahmen priorisiert und einzeln bzw. individuell umgesetzt werden, wie beispielsweise: Anpassung von Verträgen, Inventur, IT-Zielbild oder Datenmanagement.

In Kooperation mit Dr. Carl & Partner haben wir bereits mehrere Infoveranstaltungen durchgeführt. Informationen dazu und zu kommenden Events finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Weitere Informationen zu unserem Beratungsangebot rund um die DS-GVO finden Sie auch unter: www.neuer-datenschutz.de

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State of Neural Networks

Neuronale Netze für alle

Hardwarekonzerne optimieren Grafikkarten speziell für den Einsatz mit Tensorflow und überbieten sich in den Berechnungsgeschwindigkeiten. Genauso rasant wie Tensorflow entwickelt sich momentan das komplette Feld der Neuronalen Netze. In immer kürzeren Abständen werden von Forschern neue Methoden entwickelt, welche das Arbeiten mit den Netzen vereinfachen oder beschleunigen. Die Technologie der Neuronalen Netze bleibt nicht mehr länger großen Konzernen vorbehalten, sondern erhalten Einzug in alle Unternehmen. 

Qualität und Schnelligkeit wachsen rasant

Bei Trevisto passen wir uns an diese Entwicklungsgeschwindigkeit an. Dauerte es anfangs noch 8 Stunden um ein Netz zu trainieren, sind es heute 5-20 Minuten – und das mit einer verbesserten Qualität in den Ergebnissen im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Zusätzlich wächst unser Wissen, das Verbesserungspotential der Architektur weiter auszuschöpfen, dessen Grenzen noch lang nicht erreicht sind. 

Die Konzentration der Märkte scheint dabei momentan auf Bildalgorithmen, Spracherkennung und Textverständnis zu liegen. Verhältnismäßig wenig findet man bisher zum analytischen Einsatz mit Daten, mit denen sich Firmen üblicherweise konfrontiert sehen: Vorhersage von Produktionsmengen, Optimierung von Steuerparametern, Kündigungsvorhersagen von Krediten, Betrugserkennung und ähnliches.

Die Chance besteht darin, dass Neuronale Netze ohne Hypothesen arbeiten. Durch ihren Aufbau sind sie in der Lage Zusammenhänge zu erkennen, die selbst Fachexperten verborgen bleiben. Sie lernen selbständig Verbindungen herzustellen, indem sie mit purer Rechenleistung und selbstoptimierenden Algorithmen Daten analysieren. 

Maschinelles Lernen – von Schnittgemüse bis Industriefolie

Wir als Trevisto entwickeln und forschen dazu an den unterschiedlichsten Themen des maschinellen Lernens. Für einen Kunden prognostizieren wir die voraussichtliche Abnahmemenge von Schnittgemüse, um Produktionsengpässe zu vermeiden. In einem anderen Fall setzen wir auf ein Training in der Cloud, damit Kunden keine eigenen Server vorhalten müssen. Bei der industriellen Folienherstellung optimiert maschinelles Lernen die Steuerparameter zur Verbesserung der Qualität der Folie. Und die Prognose von Fußballergebnissen oder Aktienkursen bieten ein weites Forschungsfeld für neue Methoden. 

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Stop Talking – Start Doing

Mit Design Thinking kreativ und schnell Prototypen entwickeln 

Gerade in der heutigen digitalen Zeit ist agiles und schnelles Handeln gefragt. Unternehmen müssen gezielt auf die Wünsche der Kunden reagieren, um im Wettbewerb bestehen zu können. „Stop talking – start doing!“ eine Devise, die den Kern des Handlungszwangs mehr denn je trifft. Schnelle, kreative und brauchbare Ideen und Lösungen müssen in kürzester Zeit entwickelt werden. Innovative Problemlösungsmethoden wie Design Thinking sind in aller Munde. Doch was kann Design Thinking und wann kann man es anwenden?

Design Thinking verspricht genau das: Einfach machen! Ziel dabei ist es kontinuierlich zu lernen – durch stetes Feedback von Nutzern, durch frühes Scheitern und durch Trial & Error. Der Nutzen des Produkts oder der Lösung für den Kunden steht dabei klar im Fokus. 

Was ist eigentlich Design Thinking?

Design Thinking ist eine Innovations- und Problemlösungsmethode, die durch folgende wesentlichen Erfolgsfaktoren geprägt wird: iterative Prozessschritte, variable Räumlichkeiten und interdisziplinäre Teams. 

Die definierten Prozessschritte werden innerhalb kürzester Zeit durchlaufen und bieten immer wieder die Chance auf Wiederholung und Anpassung. Dabei lassen sie sich in zwei Hauptstränge teilen: den Problem- und den Lösungsraum.

Durch visuelle und kreativitätsfördernde Methoden wird in beiden Strängen zunächst das kreativ-unsystematische Denken und darauffolgend das rational-logische Arbeiten und Denken gefördert.

Variable Räumlichkeiten und Kreativ-Materialien regen das visuelle und haptische Arbeiten außerhalb von gewohnten Strukturen und Denkweisen an und bieten gestalterischen Spielraum und Entfaltungsmöglichkeiten. 

Interdisziplinäre Teams sorgen für differenzierte Sichtweisen auf Problemstellungen und sind optimal für das Weiterentwickeln von Lösungsszenarien und Prototypen. Durch unterschiedliche Blickwinkel, kritisches Hinterfragen und Diskussionen im Team kann eine Idee optimal zur Reife gebracht werden.

Das Highlight am Ende eines Design Thinking Prozesses: Ein Prototyp, der den potenziellen Nutzern Ideen und Lösungen greifbar macht. Durch unmittelbares und direktes Feedback wird unnötige Zeit und Muße für noch nicht relevante Detailfragen vermieden. Das Feedback fließt direkt wieder in die darauffolgende Weiterbearbeitung ein. Auf eine simple Art und Weise werden also lange Konzeptions- und Entwicklungsphasen vermieden, ehe das Produkt möglicherweise auf den Markt geht und festgestellt wird: Das ist gar nicht das, was ich wollte! Oder aber noch schlimmer aus Sicht des Kunden: Keiner braucht es.

Aus frühen Fehlern lernen 

Design Thinking lebt von Timeboxing, Stress, Kommunikation und Diskussion, Kreativität, unterschiedlichen und interdisziplinären Sichtweisen und vor allem von einem: Fehlern! Aber entscheidend ist an dieser Stelle: ohne Fehler auch kein Lernen, kein Optimieren, kein Perfektionieren. Frühe Fehler sind etwas Gutes, denn sie bedeuten frühes Scheitern und damit frühes Lernen.

Design Thinking ist allein schon durch diese Gedanken nicht einfach nur eine neue Methode, sondern positioniert vielmehr eine Haltung, wie mit Problemen und Herausforderungen umgegangen werden soll. Probleme sind nichts schlechtes, Probleme sind dazu da, gelöst zu werden. Die Herangehensweise und die Denkweise von Design Thinking kann Unternehmen, Gremien, Strategiekreise, Teams und Abteilungen dazu bewegen, sich selbst neu zu erfinden, zu prägen und Innovation tatsächlich zu leben.

Design Thinking ist daher nicht nur in einer bestimmten Branche oder bei bestimmten Personengruppen anwendbar. Design Thinking kann jeder machen. Ganz gleich ob ein neues Produkt, Kampagnenentwicklung oder Eventmarketing. Die Einsatzmöglichkeiten und Szenarien sind unbegrenzt.

Unsere Erfahrung in der Praxis hat gezeigt, dass man am besten aufhört darüber nachzudenken und Gründe zu finden, warum etwas nicht geht. Einfach machen –  um zu lernen, wie Ideen mehrwertstiftend und bedarfsgerecht umsetzbar werden. Design Thinking bringt in seinen definierten Prozessschritten einen kreativen und trotzdem zielgerichteten Rahmen mit, um schnell Lösungen und Ideen zu generieren und diese direkt zu verproben. Einfach machen. 

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Trevisto Arbeitgeber des Jahres 2017

1. Platz beim „Top Job 2017“ 

Am 17. Februar 2017 gab es einen ganz besonderen Grund für die Trevisto-Mitarbeiter aus Nürnberg nach Berlin zu fahren. In den Jahren 2013 und 2014 wurde die Trevisto AG bereits mit dem Top Job-Siegel ausgezeichnet – als einer der besten Arbeitgeber im Mittelstand. Nun 2017, reisten die Mitarbeiter nach Berlin, um auf dem Siegertreppchen zu stehen.

Im Berliner AXICA Kongress- und Tagungszentrum überreichte Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement die Auszeichnung für den ersten Platz in der Kategorie A (bis 100 Mitarbeiter) an die Vorstände und Gründer der Trevisto AG, Jürgen Engler und Jens Horstmann. 

Laudatio von Bestsellerautor Dr. Peter Kreuz

„Top Job“-Jurymitglied Dr. Peter Kreuz, Autor von Bestsellerbüchern wie „hört auf zu arbeiten“, Business-Querdenker, Anstifter, Mutmacher, Inspirator und Impulsgeber in seiner Laudatio über den Preisträger:

„Die Gründer sind sich ihrer Maxime bis heute erfolgreich treu geblieben: stets einen sonoren Gleichklang zwischen Mitarbeitern, Kunden und Projekten zu erzeugen. Das klingt vordergründig einfach – eine sichere Umsetzung über die Jahre hinweg mit einer sich ändernden Belegschaft aber erfordert absolute Klarheit, Konsequenz und Vorbildverhalten. […] Er bietet den richtigen Rahmen, und gewährt die nötige individuelle Freiheit. Damit das funktioniert, ist die Führungsrolle klar definiert und ein klarer und verbindlicher Wertekanon, den die Mitarbeiter eigenständig in ein Leitbild „gegossen“ haben, prägt heute eine unternehmensweit geachtete Führung auf Augenhöhe.“

Wertschätzung, Gestaltungsfreiheit, Vertrauen

„Unsere Firmenkultur basiert auf Werten wie gegenseitiger Wertschätzung, Gestaltungsfreiheit, Inspiration und Vertrauen. Darum haben die Menschen bei uns Freude daran, gemeinsam Ziele zu erreichen“, beschreiben die Vorstände Jürgen Engler und Jens Horstmann das Selbstverständnis von Trevisto.

Für die aktuelle Auszeichnung hatten sich 102 mittelständische Firmen beworben, 80 wurden am Freitag mit dem Arbeitgebersiegel „Top Job“ ausgezeichnet. Die Bewertung erfolgte unter anderem durch eine Mitarbeiterbefragung – insgesamt wurden 13.334 Mitarbeitende befragt. Die Instrumente der Personalarbeit flossen nur zu einem Drittel in die Bewertung ein. Über die Hälfte der ausgezeichneten Unternehmen überprüfen ihre Arbeitgeberqualitäten regelmäßig mit dieser Befragung und leiten daraus Verbesserungsimpulse ab.